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  • German(Deutsch)

살인자의 기억법

  • Author
  • Country
    Republic of Korea
  • Publisher
  • Published Year
    2013
  • Genre
    Literature - Korean literature - Contemporary fiction

Title/Author/Genre

  •  

    Title: Erinnerungen eines Mörders

    Author: Kim Young-ha

    Genre: Koreanische Literatur/Roman

     

    LTI Korea staff: Hanmil Cho (hanmil@klti.or.kr / +82-2-6919-7745)

Description

  • About the book

    Dies ist die Geschichte eines Serienmörders, der vor fünfundzwanzig Jahren mit dem Morden aufgehört hat. Leichen über Leichen liegen in seinem Bambushain begraben und seine Adoptivtochter Ŭnhŭi ist die Tochter seines letzten Opfers. Nun plant er wieder zu töten. Eine Reihe von Morden erschüttern plötzlich ein Dorf sowie die umliegenden Dörfer und ein verdächtig aussehender Mann in einem Jagd-Geländewagen nähert sich Ŭnhŭi. Wird der ehemalige Serienmörder seine Tochter vor dem neuen Serienmörder schützen können?

    Kim Young-has Roman „Erinnerungen eines Mörders“ erinnert an sein Debütwerk „Der Sterbehelfer“ (koreanischer Originaltitel: „Ich habe das Recht, mich selbst zu zerstören“). Damit wurde eine neue Figur, der Suizidhelfer, der den Selbstmord seines Klienten plant und ihn dabei unterstützt, in die koreanische Literaturwelt eingeführt. Auch „Erinnerungen eines Mörders“ beruht auf den schriftlichen Aufzeichnungen einer Person, die über den Tod seiner Opfer bestimmt. Es sind die des Serienmörders, der sich zumindest im einleitenden Teil der Geschichte selbstbewusst an seine Vergangenheit zurückerinnert. Er verfasst beispielsweise ein Gedicht mit dem Titel „Messer und Knochen“, welches nicht metaphorisch, sondern wortwörtlich zu verstehen ist.

     

    Wer bestimmt den Tod?, fragt der Autor seine Leser umgehend. Nachdem sich herausstellt, dass der inzwischen siebzig Jahre alte Mann und Ex-Mörder an Alzheimer erkrankt ist und mühevoll gegen seine schwächer werdenden Erinnerungen ankämpft, kommen die Leser viel häufiger mit ihm in Berührung. Der Roman besteht aus vielen kurzen Kapiteln, so kurz und unterbrochen wie die nach und nach verblassenden Erinnerungen der Hauptfigur. In der Endphase wird der Leser wieder zum Ausgangspunkt der Handlung zurückkatapultiert und somit ins absolute Chaos getrieben. Der Schlussteil des Romans, in dem die bis dahin angesammelten Erinnerungen ohne jede Spur vom Chaos des Vergessens und der Illusion verschlungen werden, ist spektakulär.

    Die Geschichte über einen solch miserablen, aber introspektiven Serienmörder ist eher ungewöhnlich. Was ist es, dass ihn so unendlich klein macht? Der bisher der Welt gegenüber so skeptische Schriftsteller stellt nun sich selbst auf die Bühne des Zweifels. Nach außen hin wirkt es wie die Erzählung eines einfachen Serienmörders, doch Zitate von Nietzsche oder buddhistischen Sutras, die in einigen Passagen auftreten, erregen die Aufmerksamkeit des Lesers und die zügig aneinandergereihten Sätze des Autors enthalten stellenweise ironische Witze. Dieser Roman ähnelt der Person Kim Young-ha vermutlich am meisten.

    About the author

    Kim Young-ha begann 1995 seine Karriere als Schriftsteller mit der Veröffentlichung von „Meditation über den Winter“ in der Zeitschrift Review. Zu seinen Hauptwerken gehören die Romane „Schwarze Blume“, „Im Reich der Lichter“, „Quizshow“, „Der Sterbehelfer“ und „Arang, warum?“, sowie die Sammelbände „Niemand weiß, was passiert ist“, „Großer Bruder ist zurück“, „Was ist mit dem Mann geschehen, der im Aufzug stecken blieb“ und „Vorladung“. Des Weiteren übersetzte er auch „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald ins Koreanische. Er wurde mit dem Dong-in-Literaturpreis, Hwang-Sun-won-Literaturpreis, Manhae-Literaturpreis, Yi-Sang-Literaturpreis und dem Preis für zeitgenössische Literatur ausgezeichnet. Seine Werke werden zurzeit in zehn Sprachen übersetzt und in Ländern wie den USA, Frankreich, Deutschland, Japan, Italien, der Türkei und den Niederlanden publiziert. Seit 2010 leitet er den Podcast „Lesezeit mit Kim Young-ha“, welcher von zahlreichen Hörern positive Resonanz erhält und in der Kunst- und Literaturszene den ersten Platz einnimmt.

    Media Response/Awards Received

    Die Leser dieses Romans müssen vorsichtig sein.

    - Hankyoreh

     

     

    Mit absolut unvorhersehbaren Zitaten von Nietzsche und Montaigne und mit zynischen Witzen spricht Kim leicht und scharfsinnig über das Leben und den Tod sowie über die Zeit und das Böse

    - Seoul Shinmun

     

     

    Dies ist eine ausgefeilt konstruierte Aufzeichnung der Angst. Ein dämonischer Witz, den das Leben dem Menschen zugeworfen hat, dem aber keiner gewachsen ist. Eine Angst, welche aus einem doppelten Albtraum oder aus einem zweifach gesicherten Gefängnis besteht, und Witze hervorbringt, über die man nicht lachen kann. Dies ist das böse Geschenk, welches die „Erinnerungen eines Mörders“ uns übergeben will.

    - Kwŏn Hŭich’ŏl (Literaturkritiker)

     

    - Unmittelbar nach Veröffentlichung Literaturbestseller Nummer 1

    - Buch des Jahres 2013 de Zeitung Dong-A Ilbo

    - Filmpremiere im Jahr 2017

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