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  • Book
  • German(Deutsch)

슬픈 시간의 기억

  • Author
  • Country
    Republic of Korea
  • Publisher
  • Published Year
    2011
  • Genre
    Literature - Korean literature - Contemporary fiction

Title/Author/Genre

  •  

    Title: Erinnerung an traurige Zeiten

    Author: Kim Won il

    Genre: Koreanische Literatur/Roman

     

    LTI Korea staff: Hanmil Cho (hanmil@klti.or.kr / +82-2-6919-7745)

Description

  • About the book

    Erinnerung an traurige Zeiten“ erzählt die Geschichten von vier älteren Menschen, die kurz vor ihrem Tod stehen. Auf besonderer Art und Weise zeigt dieses Werk Kim Won ils Wahrnehmung über das Leben und seine literarische Tiefe. Die Hauptfiguren dieses Romans begegnen nach und nach ihren verborgenen, schmerzhaften Erinnerungen, doch die Wahrheiten, die sich eine nach der anderen offenbaren, sind dunkle Wunden, die sie bewusst verleugnen oder ignorieren mussten, um zu überleben. Es sind zwar Wunden, die jeder Mensch einmal durchlebt, doch der Autor möchte seinen Lesern die historisch geprägten, sichtbaren Schmerzen der älteren Generation vermitteln, die durch die japanische Kolonialherrschaft und den Koreakrieg gekennzeichnet ist, und ein Leben voller Elend ertragen musste. Die Eingeständnisse der vier reuevollen Protagonisten sind zum einen Erinnerungen an traurige Zeiten und zum anderen die Dunkelheit ihrer Vergangenheit, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Geschichten des Romans sind im einzigartigen Stil „ein Atemzug, ein Absatz“ geschrieben und stellen eloquent das komplizierte, traurige und selbsttäuschende Schauspiel dar, in dem historische Ereignisse mit der Wirklichkeit fusioniert.

     

    Dieses Werk zeigt die persönliche Entwicklung des Schriftstellers, der bis dahin seine eigene originelle Literaturwelt geformt hatte. Die Geschichten des Romans bringen in neuem Schreibstil die Überschneidung von Bewusstsein und Unterbewusstsein der unglücklichen älteren Generation zum Ausdruck, die ihre Jugend in Kolonial- und Kriegszeit durchleben musste. In der Geschichte „Wer bin ich“ versucht der Protagonist die Demütigungen seiner Jugendjahre auszugleichen, indem er stark auf sein Äußeres achtet und sich fein macht, doch verliert er im Zuge dessen schließlich seine wahre Identität. In „Ich kenne mich“ wird die von Gier und Materialismus erfüllte hässliche Vergangenheit mit einsichtsloser Selbstsucht verschleiert. In ihrem letzten Geständnis stellt eine heilige Frau in „Ich fürchte mich“ der sündhaften Welt die Frage, wie der Mensch leben solle. „Ich habe nie existiert“ schildert das nachdenkliche Leben eines Intellektuellen, der sich absichtlich selbst der verfälschten Geschichte und verkommenen Realität entfremdet hat. Alle vier Geschichten spiegeln wie ein dunkles Selbstportrait unser Zeitalter wider, das wir gelebt und überlebt haben, und durchschauen die Fragen über Leben und Tod, denen jeder einmal begegnen wird. Ferner hat der Autor einen neuen Schreibstil gewählt, sodass jede einzelne Geschichte aus nur einem vollständigen Absatz besteht. Seine Sprache verfügt über die Kraft des Schwarzen Lochs, denn sobald der Leser sich der Lektüre dieses Romans widmet, wird er ihn bis zum letzten Satz nicht mehr aus der Hand geben.

    - Kim Pyŏngik (Literaturkritiker)

     

    Vor den Erinnerungen der alten Menschen stockt einem ab und an der Atem. Dieser Roman ist die Aufzeichnung über den nie zu gewinnenden inneren Kampf des von Geburt an erbärmlichen Menschen. Zugleich ist dies die traurige Geschichte ganz normaler Menschen, die nach dem Sinn ihres Lebens suchen.

     - Kang Young-sook (Schriftstellerin)

    About the author

    Kim Won il wurde 1942 geboren. Seine ersten Romane blicken vor allem auf das isolierte Leben des koreanischen Volkes und behandeln hauptsächlich die Situation nach der Teilung der Halbinsel. Seine Werke streben an, innerhalb der vom Koreakrieg und der Nord-Süd-Teilung geprägten zerstörten Lebensweise der Koreaner die moderne Geschichte und Gegenwart zu entdecken und ihre Wunden wieder zu heilen.

     

    Zu seinen Hauptwerken gehören die zwölf Romane von „Das schwarze Fest“ (1974) bis „Skorpion“ (2007), acht Erzählungen von „Der Geist der Dunkelheit“ (1973) bis „Mutterstern“ (2008), die zwei Romanreihen „Erinnerung an traurige Zeiten“ (2001) und „Die blaue Seele“ (2005) sowie vier Essaybände, unter anderem „Kim Won ils Picasso“ (2004). Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie dem Preis für zeitgenössische Literatur, dem Dong-in-Literaturpreis, dem Yi-Sang-Literaturpreis und dem Yi-San-Literaturpreis. Zurzeit arbeitet er an der Nationaluniversität Sunchon und ist Mitglied bei der Koreanischen Akademie der Künste (National Academy of Arts).

    Media Response/Awards Received

    Pressestimmen

    Kim Won il verbindet Gegenwart und Vergangenheit vier älterer Menschen, die in einem privaten Pflegeheim ihre letzten Jahre verbringen, und spiegelt sorgfältig die wesentlichen Fragen über das Leben und den Tod wider.

    - Sisa Journal, Ha Ŭngbaek (Literaturkritiker)

     

    Was ist der Mensch und wie sollte er leben? Ein jeder, der diesen Roman beginnt, wird ihn an einem Stück zu Ende lesen.

    - Dong-a Ilbo, Pak Tŏkkyu (Professor)

     

    Auszeichnungen

    2002 Muyŏng-Literaturpreis: Erinnerung an traurige Zeiten

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News from Abroad (6)